Mittwoch, 25. August 2010

Google Calendar mit HTC Touch Cruise verbinden/synchronisieren

Hallo liebe Leute,

heute habe ich es wieder einmal probiert. Mein Handy (HTC Touch Cruise) mit meinem Google-Account (wegen dem Kalender) zu synchronisieren.

Meine bisherigen Versuche schlugen fehl. Warum, ist mir noch nicht klar, aber ich habe den Verdacht, dass ich beim Usernamen die ganze eMail-Adresse eingeben muss (bei den Google-Web-Diensten ist das ja nicht so). - Update: das hat sich bestätigt.

Durch meine vorherigen Versuche hatte ich bei ActiveSync einen Server in den Settings, den ich nicht mehr "loswurde". Also mußte ich die gesamte Verbindung (unter: Menü -> Optionen) löschen. Dazu den obersten Knoten (Microsoft Exchange) markieren und unten den Button "Löschen" klicken. Vorsicht: Dieses Vorgehen löschte meine gesamten Kontakte (die ich via Missing Sync auf das Gerät syncte) aus dem Handy!

Danach mittels dieser Anleitung von Google die Verbindung hergestellt.

Danach Verbindung zum Internet herstellen (bei mir: mittels WLAN) - hier seltsam: mein WLAN war zwar sichtbar, aber mein HTC verband sich nicht - wie sonst - automatisch mit dem WLAN-Router. Daher mußte ich zunächst die WLAN-Verbindung auswählen, mittels Weiter-Button durch die Optionen durchsteppen (die Settings waren aber noch gespeichert). Danach auf Verbinden. So wie bei einem noch unbekannten WLAN-Netzwerk. Egal, das funktionierte jedenfalls.

Danach die erste Synchronisation mit Google. Mittels Programme->Active Sync das Sync-Programm starten. Danach einfach auf Synchronisieren.

Voila, alle Kalendereinträge aus Google waren auf meinem HTC.
Leider waren meine Kontakte immer noch leer, obwohl ich Kontakte bei Google gepflegt hatte und in den Settings die Kontakte angehakt habe.

Nach einer weiteren Synchronisation (ohne Änderung irgendwelcher Settings) kamen nun auch die Kontakte von Google auf mein Handy.

Ein dritter und vierter Synch-Start brachte keine Änderungen mehr.

Jetzt muss ich nur noch meine Kontakte im Google contacts.google.com nachpflegen, denn da hatte ich bisher nur ein paar Testkontakte.

Soweit so einfach.

Bis bald liebe Freunde, Euer Wischi.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Als Google an die Börse ging

Es war das Jahr 2004. Google geriet damals das erste Mal unter heftigen Beschuss mit seinem neuen Produkt GMail. Datenschützer attackierten den bisherigen Klassenprimus heftig, da eMails von Google durchsucht wurden um kontextabhängige Werbung einzublenden, wenn ich meine eMail lese. Dass dabei auch eMails von Personen durchleuchtet wurden, die den Nutzungsbedingungen von GMail nicht zugestimmt haben, war einer der Vorwürfe. Im Schatten dieser Probleme ging Google an die Börse. Doch wenn eine Firma wie Google einen IPO plant, dann MUSS das regelrecht ungewöhnlich vor sich gehen. 

Erst ein mal ließen sich Larry und Sergey nicht von irgendeinem Investmentbanker vorschreiben, welchen Ausgabepreis die Aktie haben soll. Dieser sollte über eine sogenannte Dänische Auktion ermittelt werden. Durch dieses Vorgehen sollte auch verhindert werden, dass manche - von Investmentbankern bevorzugte - Anleger bevorzugt werden.  Als vorgegebener Rahmen wurden $108 - $135 vorgegeben. Außerdem brachte eine solche Auktion mit sich, dass die beteiligten Investmentbanken für Ihre Dienste nicht die üblichen 6% sondern nur 3% Provision bekommen. Diese waren übrigens Morgan Stanley und Credit Suisse First Boston.

Geht ein Unternehmen an die Börse, so wird ein sogenanntes Börsenprospekt erstellt, in dem Umsatzzahlen und harte Fakten dargelegt werden, um Anleger zu überzeugen in dieses Unternehmen zu investieren. Google stellte in dieses Börsenprospekt zwar die notwenigsten Fakten zur Verfügung, führte aber vor allem an, die Welt mit seinen Diensten verbessern zu wollen und "Nichts Böses tun zu wollen". 

Parallel zum Böresngang gab es noch Probleme mit Patentrechten bezüglich Adwords. Das Verfahren das bei AdWords verwendet wird, war von Overture (welches damals bereits in Besitz von Yahoo war) kopiert worden. Rechtzeitig vor dem IPO wurde dieser Streit noch mit 2,7 Mio. Aktien, die von Google an Yahoo wanderten, geschlichtet.

Google hatte einige Aktien an Mitarbeiter vergeben, ohne diese Vergabe der SEC (Amerikanische Börsenaufsicht) zu melden. Diese Tatsache kam ebenfalls kurz vor Googles Böresngang zutage. 

All diese Probleme hätte den ganzen Börsengang noch zu Fall bringen können. Zu guter Letzt veröffentlichte die Zeitschrift Playboy ein Interview, welches Monate zuvor mit den beiden Gründern geführt wurde, dessen Veröffentlichung aber erst im September angedacht war. Die Herausgeber von Playboy wollten offenbar den Rummel um Google für ihre Zwecke ausnutzen. Dummerweise waren in dem Interview Informationen enthalten, die das sogenannte Schweigegebot, welches Google vor dem Börsegang einzuhalten hatte, verletzte. Als Lösung wurde das Interview in den Börsenprospekt aufgenommen. 

Letztendlich erzielte die Aktie einen Ausgabepreis von $85. Die angepeilten $108 oder gar $135 waren überzogene Erwartungen der Gründer. Der offizielle Eröffnungskurs war bei $100,01. Zuvor war noch die Anzahl der Anteilsscheine von 25,7 Mio. auf 19,6 Mio. reduziert worden. 

Euer Wischi







Freitag, 15. Januar 2010

Wie Douglas Adams uns das fliegen lehrt

Hallo liebe Leser,

in seinem Bestseller "Per Anhalter durch die Galaxis" erzählt Douglas Adams, wie sein Hauptprotagonist im "Hitchhikers Guide" liest, wie man fliegen lernt. Man muss sich nämlich zu Boden werfen und kurz vor dem Aufprall gänzlich vergessen aufzuprallen. Soweit so einfach. Nur ist genau dieses Vergessen so schwer zu erlernen, somit braucht es einige Zeit bis der Held das Fliegen letztlich erlernt. Für eine ausführlichere Beschreibung empfehle ich in der Trilogie in fünf Bänden nachzulesen.

Als ich das Buch zum ersten mal gelesen habe war ich fasziniert. Einerseits, weil der Traum vom Fliegen sehr stark in mir ist, aber auch weil mir die Methode, so wie der Autor sie beschreibt, als durchaus plausibel erscheint. :-)

Letzens habe ich von einem Arbeitskollegen eine Technik erklärt bekommen, wie er vorgeht, wenn ihm der Name einer Person nicht einfällt. Versucht er konzentriert sich an den Namen zu erinnern, verhindert der selbsterzeugte Druck, dass das Erinnern funktioniert. Dabei liegt ihm der Name schon auf der Zunge. Legt er zu wenig Wert darauf, sich zu erinnern, kann es sein, dass der Name erst in ein paar Stunden oder gar Tagen wieder auftaucht. Auch das bringt also nichts. Ich glaube dieses Phänomen ist jedem von euch bekannt. Nun aber zu seiner neuen Technik. Er versucht seit einiger Zeit, "knapp an dem Namen vorbeizudenken" - und laut seiner Aussage funktioniert diese Methode zuverlässig. Der Druck ist weg, die Sache ist ihm aber doch wichtig genug um sie nicht wegzuschieben.

Diese Technik erinnert mich stark an die Methode von Arthur Dent - grad fiel mir der Name des Anhalters wieder ein :-) - um vom Boden abzuheben. Ich glaube, daß uns Douglas Adams mit dieser Geschichte eine vielfach anwendbare Anleitung geschenkt hat, wie man mit Problemen im Allgemeinen umgehen kann.

Mir ist aufgefallen, dass ich, wenn ich mir mit Druck ein Ziel setze und mit aller Kraft versuche dranzubleiben, viel Energie alleine für das Dranbleiben aufwende und somit mein Ziel meist nur teilweise erreiche. Blicke ich zurück, war der Weg dorthin - trotz erreichtem Ziel anstrengend. Habe ich das Ziel jedoch nicht wirklich ernst genommen, kam es mitunter vor, dass ich es aus den Augen verloren habe. Hier ist der Blick zurück ebenfalls schmerzhaft. Bin ich jedoch entspannt aber überzeugt an die Sache herangegangen dauerte die Umsetzung vielleicht ein wenig länger, der Weg war aber viel angenehmer und ich schaue viel lieber darauf zurück.

Wie lässt sich diese Erkenntnis nun verallgemeinern?

Ich möchte dieses Phänomen als sogenanntes Wertequadrat [(c) Friedrich Schulz von Thun - Miteinander Reden] erklären:

Zielstrebigkeit   -   Gelassenheit
        I                X          I
Verbissenheit     -    "pfeif drauf"

Wie liest sich dieses Wertequadrat?
Die oberen Eigenschaften sind die Tugenden, direkt darunter befinden sich die entsprechenden Untugenden, die entstehen, wenn man diese Tugend übertreibt. Oft neigen wir dazu eine Untugend dadurch ausgleichen zu wollen, indem wir zur anderen Untugend wechseln. Wir fallen von einem Extrem ins Andere. Bemerke ich bei mir eine Verbissenheit versuche ich zu oft als Ausgleich gleich ganz aufzugeben. Stattdessen sollte ich mehr auf "gesunde" Gelassenheit achten.

Laut Schulz von Thun verkommt eine Tugend zur Untugend, wenn die sogenannte Schwesterntugend zu wenig ausgeprägt ist.

Auf mein eingangs genanntes Beispiel angewandt: Wenn ich unbedingt fliegen will und stur mich zu Boden werfe, werde ich mir eine blutige Nase holen und letztendlich als Narr dastehen. Suche ich aber gelassen nach Lösungen, finde ich vielleicht Wege, wie ich z.B. mit Hilfsmitteln in die Luft komme (Fallschirmspringen, Bungee Jumping, einen Flugschein machen, mich einfach in einen Flieger setzten) oder zumindest das Gefühl vom Fliegen erleben kann (Floating).

Aber vielleicht hat Douglas Adams ja auch recht und wir können wirklich fliegen, wenn wir einfach nur vergessen aufzuprallen. :-)

PS: nächste Woche probiere ich das Floaten im Vendarium im SAS-Hotel am Wiener Ring aus.

Bis bald,
euer Wischi

Dienstag, 8. September 2009

Internet-Manifest

Über Netzwertig.de finde ich immer wieder interessante Texte zu unterschiedlichen (teschnischen) Themen. Anschließend ein Link zu einem Interessanten Text zum Thema Journalismus.

Ganz offenbar haben große Verlagshäuser Angst, dass sich Leute mit Internetanschluss - und das werden bekanntlich immer mehr - nicht mehr ihre Printausgaben kaufen, sondern ihre Informationen selbst zusammensammeln.

Ja, es ist schon bequem auf der Webseite eines Verlages oder einer Zeitung ein wenig herumzuschmökern, aber immer mehr gibt es interessante Blogs, oder RSS Feeds, die meine Interessen besser abdecken. So stelle ich mir z.b. für meinen HTC eigene RSS-Feeds zusammen um dann offline die Beiträge (oder zumindest die Überschriften und eine kurze Zusammenfassung) zu schmökern. Und immer öffters sind die interessanten Beiträge nicht von Journalisten sondern von Leuten, die einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen. Da es keine Hexerei ist, einen Text zu veröffentlichen (siehe diesen Blog hier) steigt das Angebot derzeit rapide an. Ob es gut ist, entscheidet sowieso der Leser.

Hier der Link zum "Internet-Manifest":

http://www.internet-manifest.de/

lg euer Wischi

Sonntag, 28. Juni 2009

Parkour in Wien

Hallo liebe Leser,

heute war ich um 13.00 Uhr am Schwedenplatz. Denn da sind jeden Sonntag nette Leute, die sich dem Thema Parcour verschrieben haben. Parkour ist eine (Trend-)Sportart, bei der man Hindernisse elegant und im Laufen überwindet. Oder so ähnlich.

An und für sich laufe ich ja nicht so gerne. Laufen im Schulsport - das war ein Graus für mich. Mehrere Runden im Kreis laufen, einmal mit dem Wind, dann wieder dagegen. Laufen, das zur Ausübung einer Sportart notwendig ist, mag ich auch nicht so. Wie zum Beispiel beim Fußball.

Aber so ein kurzer Sprint mit einem Hindernis zwischen Start und Ziel und elgantem drüberkommen, das reizt mich schon.

Also hab ich im Internet recherchiert, was es da so in Wien gibt. Und siehe da, es gibt eine Gruppe, die sich Parkour-Vienna nennt. Diese hat eine eigene Homepage und sogar eine Gruppe in Facebook.

Ja, und genau die treffen sich laut Homepage immer sonntags um 13.00 Uhr am Schwedenplatz zwischen den U1-Ausgängen um dann gemeinsam zu üben. Aber das hatten wir ja schon. Doch was war da heute? Ich komm also (ehrlich gesagt um 13.05) aus der U-Bahn und überleg mir schon, mit welchem Spruch ich die Leute anquatsche und ob ich mit meinen 35 Jahren noch ein Traceur werden kann, schau mich um, finde aber keine Gruppe, die in das Bild passt, das ich mir gemacht habe. Ich schau auf - ich schau ab - ich schau sogar ins Eisgeschäft beim Schwedenplatz, aber ich glaub, dass mir heute das Donauinselfest oder ein anderer Grund einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Doch dann entdecke ich ein paar Menschengruppen, und ich überlege: "Handelt es sich dabei etwa um Vienna-Parkour?"

Gruppe 1:
beim Abkühlen?Wenn die es sind, würde ich den Altersdurchschnitt sogar senken. Und die Frauenquote ist gar nicht mal so schlecht.

Gruppe 2:
Offenbar schon beim Aufwärmen. Welche Figuren werden die mir wohl beibringen?



Gruppe 3:Sieht mir eher nach den kroatischen Austausch-Traceuren aus. Dann sind die Wiener vielleicht gerade in Kroatien?

Gruppe 4 - ich glaub das waren sie, aber ich hab mich dann doch nicht getraut sie anzuquatschen - ich alter Feigling:


Die Ausrüstung und das Outfit haben sie verraten. Doch leider, wie schon gesagt, ich war zu feig. Vielleicht versuche ich es an einem anderen Sonntag wieder.

lg, Euer Wischi

Freitag, 13. Februar 2009

Kaffeehausrecherche - Teil 2

Hallo liebe Blog-Leser-Gemeinde,

in meiner Kaffeehaus-Recherche hat es mich heute ins Cafe Weidinger bei der Lugner City gezogen.

Nachdem ich erfolglos versucht habe im AKH in die Ortho-Ambulanz zu kommen, und erfolglos versucht habe, einen Deckenfluter zu finden, habe ich meine Enttäuschung in einer Melange ertränkt.

Hier sitz ich also und versuche herauszubekommen, was Facebook so erfolgreich macht. Noch bin ich nicht gänzlich in dem sozialen Netzwerk gefangen, aber es beginnt mir Spaß zu machen. (Umfragen starten, in denen Freunde aufgefordert werden, einzuschätzen, ob "Alex Wischi je Sex im Bett seiner Eltern hatte - Friend Facts", Mouse Hunt und Bandenkrieg durchschauen, und natürlich Pinwand-Einträge lesen)

Läßt Facebook vereinsamen, oder ist es eine Chance seine Freundschaften elektronisch zu vertiefen und neue Freundschaften zu schließen? Ich versuche das Beste daraus zu machen. Mir sozusagen die Rosinen rauszupicken - obwohl Applikationen wie Bandenkrieg und Mousehunt schon sehr offensichtlich versuchen, User immer wieder zurückzulocken.

Nun aber zurück zu meinen Misserfolgen:
Die AKH-Ambulanz gilt als Terminambulanz und nimmt nur Patienten, die eine Überweisung vom Facharzt haben. Somit habe ich mir doch einen Termin beim Facharzt geben lassen. Ursprünglich wollte ich dorthin, weil dort praktischerweise alles unter einem Dach zu finden ist. Das dachten sich wohl in der Vergangenheit einige, sodaß das nicht mehr so einfach geht. Werde wohl doch öffters zum Telefon greifen müssen, um solche Leerläufe zu vermeiden.

Dann wollte ich einen Deckenfluter in der Gegend kaufen, wo ich gerade war/bin. Also MacBook in der U-Bahn anwerfen, Datenstick hinein und innerhalb von 4 Stationen ein Geschäft finden: natürlich mit Googles (maps) hilfe.
1. Abfrage: Wien
2. Abfrage: Burggasse
3. Abfrage: Beleuchtung

Habe mittels dieser Methode schon ein gutes Restaurant (Cafe Europa) gefunden.
Jetzt führt mich Google zu einem Geschäft (Einzelhandel) das leider nur Beleuchtungssysteme für Bühnen und Theater anbietet. Also ein Fehlschlag und ein Punkt weniger für Google. Also noch eine Suche (bereits im Cafe) über Herold. Hier einige Treffer, die aber nicht unbedingt in der Nähe liegen. Werde wohl nach dem Mittagessen zu Obi schauen.

Ach ja, und nach einem Kostümverleiher hab ich auch noch ge-herold. Für nächsten Freitag - Faschingsparty bei Heidi - wäre es doch nett einmal eine ausgefallene Verkleidung für mich und Sonja zu organisieren. Doch darüber ein andermal weiteres.

Liebe Grüße,
Eurer Wischi